Christian Schäffer | Trend Network AG

In eigener Sache:

Die Buxtehuder Wohnungsbaugenossenschaft in Verantwortung des Vorstandsvorsitzenden Bernd Siliaks hat aufgrund der Berichterstattung auf meinen Websites gegen mich 5000 Euro Ordnungsgeld (habe ich nicht), ersatzweise 50 Tage Ordnungshaft beantragt. Ich kann dem Antrag nicht entnehmen was an den Websites, in denen ich u. a. über die Buxtehuder Wohnungsbaugenossenschaft berichte, rechtlich zu beanstanden ist. Weitere Verantwortliche bei der Wohnungsbaugenossenschaft:

  • Manfred Dabelstein (Aufsichtsratsvorsitzender)
  • Klaus-Hinrich Harder (nebenamtliches Vorstandsmitglied, Ehrenmitglied des Buxtehuder Wirtschaftsförderungsvereins, ehemaliger langjähriger Wirtschaftsförderer der Stadt Buxtehude).

Weitere Informationen als PDF-Datei

 

Der Werdegang von Christian Schäffer, wie er auf seiner Homepage zu lesen ist:
Christian Schäffer ging auf die Realschule und anschließend an der wissenschaftlichen Akademie auf die Fachoberschule. Anschließend ging er in die Lehre und danach zur Bundeswehr. Danach arbeitete er eineinhalb Jahre in seinem Beruf bevor er dann Mikroelektronik studierte. Als Diplom-Ingeneur hatte er dann einige Jobs und Praktikantenstellen bis er dann zunächst eine Anstellung in München annahm und später nach Düsseldorf wechselte.

 

Die Trend Network AG wurde 1995 in Düsseldorf gegründet. Sie bietet webbasierter Dienstleistungen, interaktiver Services und Consultingleistungen an. Das bekannteste Projekt der Firma ist "mobil info", eine Kommunikations- und Werbeplattform für den öffentlichen Personenverkehr. Diese gehört zu den führenden Medien im Bereich Fahrgast-TV.

 

Am 25. Januar 1996 wird im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf für die Firma Trend Network ein Stammkapital von 100.000,-- eingetragen. Als Vorstand der Firma wird Michael Möller, Kaufmann aus Düsseldorf, genannt.

 
Am 30.12.1998 überweist Christian Schäffer laut Überweisungsbeleg auf seiner Homepage an seinem Geschäftspartner M. M. 400.000 DM für 10 Stammaktien der Firma Trend Network AG..
 

Laut einer amtlichen Bekanntmachung hat die Firma Trend Network durch Beschluß der Hauptversammlung vom 23. August 1999 das Grundkapital um 11.100 DM auf 111.100 DM erhöht. Der Nennbetrag einer Aktie ist der Veröffentlichung zufolge 50 DM.

 

Unter der Überschrift: "Weltneuheit flimmert in Potsdamer Straßenbahnen 'mobil info' - Fahrgastinformationssystem mit Festprogramm vorgestellt" berichten die 'Potsdamer Neueste Nachrichten am 27. August 1999 über das Gemeinschaftsprojekt der Verkehrsbetrieb Potsdam (ViP), der Siemens AG, der Deutschen Telekom AG sowie der Trend Network AG.
Weiter heißt es dort:
Fernsehen in Potsdamer Straßenbahnen? Gestern endlich wurde nun das Geheimnis gelüftet. Und vor allem, dass das mit Fernsehen nichts zu tun hat. Seit Wochen kündeten in den Potsdamer Combino-Bahnen installierte Monitore davon, dass dort bald etwas flimmern sollte. Andreas Holtkamp von der Trend Network AG brachte es auf den Punkt: "Wetter, aktuelle Nachrichten, Kulturtipps, Werbespots, Comics, Umsteige-möglichkeiten, eventuelle Verspätungen und Anschlüsse sowie aktuelle Einspielungen mit brandneuen Informationen - auch bewegte Bilder. Aber alles ohne Ton."

 

Am 21.06.2000 überweist Christian Schäffer laut Überweisungsbeleg der Stadt-Sparkasse Düsseldorf auf seiner Homepage an seinem Geschäftspartner M. M. 10.000.000 DM. Unter Verwendungszweck wird "Kaufpreiszahlung TNAG" angegeben.

 

Im Express ist am 30.05.2001 unter der Überschrift: "Hier rollt die Spaßbahn - U 75 jetzt mit Fernseh-Bordprogramm" zum neuen Fernseh-Angebot in der U-Bahn unter anderem folgendes zu lesen:
"Die Einnahmen würden sich dann die Rheinbahn und der Anbieter des Fahrgast-Fernsehens, das Düsseldorfer Multimedia-Unternehmen "Trend Network" (38 Mitarbeiter), teilen.
Vorerst buttert die junge Firma (vor sechs Jahren gegründet), deren Aufsichtsratsvorsitzender übrigens Sparkassenchef Hans Schwarz ist, noch kräftig rein. Firmen-Boss Michael Möller, der Erfahrungen mit
dem rollenden TV u.a. in Potsdam sammeln konnte: Das Pilotprojekt kostet uns 800 000 Mark.

 

Zu den Geldzahlungen an seinem Geschäftspartner schreibt Christian Schäffer später auf seiner Homepage:

"Im Jahr bis 1999 hatte ich dann etwas Glück mit der Aktienspekulation und wollte selbst mir jemanden eine Firma aufbauen. Da traf ich auf Herrn M. in Düsseldorf. Der erzählte die Story vom Pferd und ich flog auch prompt herein. Er meinte sogar, wenn ich nicht gleich unterschreibe und investiere dann wird es wegen der Steuer um 35 % teurer. All meine Kraft und mein Geld investierte ich dann in die Firma."
und weiter:
"Man macht mir immer weiß, wenn man in Aktien investiert, dann investiert man in das Unternehmen. Dem war nicht so. Das Geld floss froh und fröhlich auf das Privatkonto von Herrn M.. Es waren immerhin gesamt 10,4 Mio DM."
Zusätzlich veröffentlicht er die Überweisungsbelege über 10.000.000 DM und 400.000 DM.

 

Zusammen mit seinem Geschäftspartner meldet Christian Schäffer als Erfinder beim deutschen Patent- und Markenamt unter anderem folgende Patente an:

  • 08.06.2000: Verfahren zum Vorführen von Informationen (DE10028515A1).
  • 01.07.2000: Verfahren und Vorrichtung zum kontaktlosen Erteilen einer Benutzungserlaubnis für Fahrzeuge (DE10032093A1).
  • 03.07.2000: Verfahren und System zum Aktualisieren eines mobilen Terminals (DE10032280A1).
  • 29.08.2000: Verfahren und Vorrichtung zum Übertragen von Informationen zwischen einzelnen Abschnitten eines Zuges (DE10042319A1).
  • 29.08.2000: Verfahren zum Vorführen von Informationen (DE10042320A1).
  • 29.08.2000: Verfahren zum Vorführen von Informationen (DE10042321A1).
  • 07.09.2000: Verfahren zum Vorführen von Informationen (DE10044113A1).
  • 20.09.2000: Verfahren zum Vorführen von Informationen mit Hilfe einer Anweisungsdatei (zusammen mit Udo N. als 3. Erfinder, DE10046826A1).
  • 20.09.2000: Verfahren zum Übertragen von Informationen in ein Fahrzeug sowie System dazu (DE10046836A1).
  • 27.09.2000: Verfahren zum Vorführen von Informationen (DE10048830A1).
  • 27.09.2000: Verfahren zum Übertragen von Informationen in ein Fahrzeug sowie System dazu (DE10048995A1).
  • 29.09.2000: Verfahren zum Vorführen von Informationen (DE10048829A1).
  • 17.11.2000: Verfahren zum Vorführen von Informationen in einem mittels elektrischer Energie betriebenen Fahrzeuges, wobei die Fahrleitung, die zur Übertragung elektrischer Energie an das Fahrzeug dient, zusätzlich verwendet wird für die Übertragung von Datensignalen an das Fahrzeug (EP1168691).
  • 17.11.2000: Verfahren zum Vorführen von Informationen, bei dem Informationen auf einem Computer gespeichert werden und auf einer Vorführvorrichtung vorgeführt werden und bei dem Zusatzinformationen mit Hilfe einer Sendevorrichtung und einer mit dem Computer verbundenen Empfangseinrichtung auf den Computer übertragen werden (EP1185010).
  • 17.11.2000: Verfahren zum Vorführen von Informationen die in einem Computer gespeichert sind (EP1204229).
  • 27.11.2000: Verfahren zum Überprüfen und Auswerten des abgelaufenen Programms eines Fahrgastinformationssystems
  • 27.11.2000: Verfahren zum Überprüfen und Auswerten des abgelaufenen Programms eines Fahrgastinformationssystems.
  • 27.11.2000: Verkehrsüberwachungsvorrichtung (zusammen mit Wolfgang M. als 3. Erfinder).
  • 27.11.2000: Verfahren zur unidirektionalen Datenübertragung, insbesondere über die Stromzufuhr eines Fahrzeuges.
  • 14.12.2000: Verfahren und Vorrichtung zum kontaktlosen Erteilen einer Benutzungserlaubnis für Fahrzeuge (EP1168258).
  • 14.12.2000: Vorrichtung zur Speicherung von Unfalldaten.
  • 14.12.2000: Vorrichtung und Verfahren zum Schutz vor Beschädigungen an Bahnoberleitungen und Schienenfahrzeugen durch einen Gegenstand.
  • 13.01.2001: Vorrichtung und Verfahren zur Überwachung und Regelung der Geschwindigkeit von Kraftfahrzeugen.
  • 17.02.2001: Verfahren zum Darstellen von Fahrgastinformationen.
  • 23.03.2001: Mobile Multimediavorrichtung.
  • 23.03.2001: Verfahren und System zur Identifizierung von Fahrzeuganhängern.
  • 23.03.2001: Vorrichtung zur Anzeige von Bildinformationen auf einer Anzeigeeinrichtung.
  • 30.05.2001: Dynamische Überwachung und Planung von Lieferprozessen.
  • 30.05.2001: Vorrichtung zum Vorführen von Informationen in Fahrzeugen.
  • 30.05.2001: Verfahren zur Übertragung von Binärwertfolgen.
  • 07.07.2001: Vorrichtung, Verfahren und Software zum Konvertieren von Informationen.
  • 20.09.2001: Verfahren und System zum Übertragen von Informationen von einem stationären Computer auf einen in einem Fahrzeug angeordneten Computer (EP1202481).
  • 01.10.2001: Verfahren zum Vorführen von Informationen in einer Mehrzahl von Fahrzeugen bei dem Informationen auf in den Fahrzeugen angeordneten Computern gespeichert werden (EP1204230).
  • 21.11.2001: Verfahren zur gleichzeitigen unidirektionalen Übertragung von Daten mit zwei verschiedenen Übertragungsraten, insbesondere über die Stromzufuhr eines Schienenfahrzeuges (EP1209868).
  • 10.12.2001: Vorrichtung und Verfahren zum Schutz vor Beschädigungen an Bahnoberleitungen und Schienenfahrzeugen durch einen Gegenstand (EP1215100).
 
Am 20.03.02 erhält Christian Schäffer ein Schreiben von der Stadtsparkasse Düsseldorf. Darin wird er gebeten, sein Darlehen in Höhe von 5.112.918,81 € (10.000.000 DM) sowie Zinsen in Höhe von 1.000.555,70 € bis zum 27.03.02 zurückzuzahlen. Die Rückzahlungssumme beläuft sich auf 6.113.473,51 €. Hinzu kommen ab sofort täglich 1286,71 €.
 

Am 12. April 2002 berichtet die WZ unter der Überschrift "Ideenschmiede mit Drang zur Börse - Weil er sich im Nahverkehr langweilte, gründete Michael Möller eine Firma. Sie macht u.a. Fernsehen in der Bahn."
unter anderem über die Suche nach Finanzierungspartnern der Firma Trend-Network-AG: "Mit einem Eigenkapital von fünf Millionen Euro (die Stadtsparkasse ist an der Firma beteiligt, Vorstands- Chef Schwarz ist Aufsichtsratvorsitzender) und einen Umsatz von 6,9 Millionen Mark (1999) stehen die Düsseldorfer Jungunternehmer gar nicht so schlecht da."

 

Am 16.10..2002 wird vom Amtsgericht Düsseldorf ein vorläufiger Insolvenzverwalter für die Firma Trend Network bestellt und ein Zustimmungsvorbehalt angeordnet.

 

Am 28.10..2002 beschließt die Hauptversammlung der Firma Trend Network dass Michael Möller nicht mehr im Vorstand ist. Neu im Vorstand ist dafür Dr. Reinhard Wartenberg. Weiterhin wurde das Grundkapital auf Euro umgestellt und angepaßt (von 111.000,-- DM auf 55.550,-- EUR) und um 760.000,-- EUR erhöht auf nun 815.550,-- EUR.

 

Am 31.10.2002 wird die am 16.10.2002 beschlossene Sicherungsmaßnahme vom Amtsgericht Düsseldorf aufgehoben.

 
 

Am 28. Mai 2004 kann man unter der Überschrift "Ministerpräsident Steinbrück übergab Verdienstorden - Für hohe Verdienste ausgezeichnet " über die Verleihung des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen Dr. Albert Mayer unter anderem folgendes lesen:

"Seit 2002 ist der Verdienstorden-Träger Aufsichtsratmitglied der Trendnetwork AG. Mit den notwendigen Internetvoraussetzungen schaffte er gemeinsam mit der Trendnet AG ein Fernsehprogramm für Bus- und Bahnverkehr, das kurzweilig über aktuelle Fahrplanhinweise informieren soll. "

Die Hochschule Aachen meldet zum selben Thema am 26. July 2004:

"Mit den notwendigen Internetvoraussetzungen für die Trendnetwork AG schaffte er ein Fernsehprogramm für Busse und Bahnen - das Mobilinfo –, das die Fahrzeiten informativer und kurzweiliger gestalten und über aktuelle Fahrplanhinweise informieren soll."

 
28.10.07
Das Augsburger Journal berichtet über einen TV-Bericht des Boulevard-Magazins "SAM" bei PRO7. Dabei geht es laut Bericht um einen seit langem schwellenden Nachbarschaftsstreit in dem ein Musiker am 08. September 2005 auf seinem Grundstück einen Nachbarn mit einer Schreckschußpistole verletzt hat. Bei der späteren Gerichtsverhandlung zu dem Vorfall einigte man sich laut der Augsburger Allgemeinen auf die Einstellung des Verfahrens. Für weitere Informationen wird auch die Webadresse des Musikers der sich selbst als "Pechvogel" bezeichnet genannt.
 

03.04.09 / 04.04.09

Die Augsburger Allgemeine berichtet über eine Gerichtsverhandlung beim Amtsgericht Schwabmünchen. Demnach hat ein 41-Jähriger aus dem südlichen Landkreis von Augsburg seine Nachbarin vie Internet terrorisiert, beleidigt und beschimpft. Desweiteren soll es um unerlaubt veröffentlichte Video- sowie Audiodateien gegangen sein. Laut Augsburger Allgemeine wurde der Angeklagte in einer vorigen Verhandlung bereits zu 4800 Euro Strafe verurteilt und hatte hiergegen Einspruch eingelegt.

Zu dem Verfahren waren laut Augsburger Allgemeine extra Zuhörer aus Berlin angereist. Der Angeklagte soll dem Artikel zufolge mit Schußwaffen gedroht haben. Das Verfahren soll dann nach der Rücknahme des Einspruchs nach wenigen Minuten beendet worden sein.

Die Augsburger Allgemeine berichtet weiter (Zitat):
In den wenigen Minuten der Gerichtsverhandlung offenbarten sich dennoch einige erschreckende Details:
„Wir wurden gefilmt und fotografiert. Es war der absolute Horror“, sagte einer der Zeugen, ein Familienvater. Mittlerweile ist er zwar weggezogen, trotzdem fühlt er sich noch heute via Internet neuen Beleidigungen ausgesetzt. Über dieses Medium attackierte der Angeklagte seine Nachbarn.

Weiterhin berichtet die Zeitung, dass "durch Links" auf der Website des Angeklagten und anhand veröffentlichter Video- und Audiodateien vor allem 2 Nachbarn angegriffen wurden. Desweiteren soll laut dem Bericht der Angeklagte "behauptet" haben, dass eine Vierer-Combo ihn angegriffen und verletzt hat, sowie sein Auto und sein Haus beschädigt hat.
Die Staatsanwältin Susanne Wech soll sich hierzu folgendermaßen geäußert haben (Zitat): „Das entsprach nicht der Wahrheit. Mit diesen Veröffentlichungen und falschen Tatsachenbehauptungen wollte der Angeklagte die Geschädigten herabwürdigen“.

 

Am 3.4.2009 hat sich Christian Schäffer umgebracht. Er soll sich vor einem Zug geworfen haben. Im internet wurde kurz darauf auch ein Abschiedsvideo entdeckt. Dort hat Christian Schäffer folgende Nachricht hinterlassen:

"Wenn diese Nachricht Sie erreicht bin ich nicht mehr. Diesen Schritt mußte ich leider unternehmen da ein Nachbarspolizist auf mich und meinen Vater derart losgegangen ist, daß es schlimmer nicht mehr ging. Der Zeitraum beträgt nun über 20 Jahre. Mittlerweile steckt auch hier ein Staatsanwalt drin wie auch ein weiterer Kripo-Beamte.
Ich mußte diesen Schritt unternehmen, denn nur wenn ich nicht mehr da bin, läßt man mich in Ruhe, denn für die Zukunft würden diese Herren mich nur noch angreifen und Straftaten unterstellen. Auch mußte ich diesen Schritt unternehmen um meine Eltern zu schützen. Der Polizist und der Staatsanwalt wollten mich - nun hat er mich - aber er soll nun endlich meine Eltern in Ruhe lassen. Die Unterlagen, mein Buch und die Beweise liegen bei und sollen veröffentlicht werden - daraus geht meine gesamte Geschichte hervor.
Ich wünsche mir wenn es geht und wenn sich einer traut eine Stiftung zu gründen mit folgenden Sinn: Eine Einrichtung für Polizei- und Justizgeschädigte.
Eine kleine Bemerkung möchte ich noch am Rande loswerden: Der dritte Weltkrieg, der hat bereits begonnen, nur keiner merkt es. Hört endlich auf und lebt in Frieden."

Am Schluß werden noch die Internet-Adressen mit weiteren Informationen eingeblendet:

  • www.pechvogel.edv-dsl.de/pechbuch.pdf
  • www.cmj.homepage.t-online.de/pechbuch.pdf
  • home.arcor.de/aoc/pechbuch.pdf
  • Homepage: pechvogel.edv-dsl.de

Das Abschiedsvideo ist bei youtube zu finden wenn man nach "pechvogelagb" sucht.

 

05.04.09
Die Augsburger Allgemeine berichtet über den Selbstmord von Christian Schäffer folgendes:

 

 

 

 

 

Außerdem wurde der Beitrag der Online-Version über die Gerichtsverhandlung vom 03.04.09 am 05.04.09 erneut bearbeitet.

 

Die Schlagzeilen der "News" auf der Homepage der Firma Trend-Network am 07.06.09: "Weiterer Auftrag von Solaris® Bus & Coach S.A" , "Deutliche Steigerung der Werbereichweite durch Kooperationsvereinbarung zwischen Trend Network und Deutsche Telekom", "Trend Network schließt strategische Partnerschaft mit FARA ASA".

 

Kurz nach dem Tod von Christian Schäffer wurden bei Youtube einige Videos mit Christian Schäffer und seinem Vater veröffentlicht. In dem wohl letzten Telefonat von diesen berichtet Christian Schäffer von einer Hausdurchsuchung bei der unter anderem auch sein PC mit allen Privat- und Geschäftsdaten beschlagnahmt wurde. Das Video wurde später von Youtube gelöscht. Hier der Wortlaut - einige Namen wurden durch "#####" aus rechtlichen Gründen unkenntlich gemacht:

U. P.: Ich wollte mich mal erkundigen wie's aussieht.
Christian Schäffer: Ja - ganz schlecht.
U.P.: Noch keine Festplatte zurück?
C. S.: Nein - ich hatte wieder eine Verhaftung.
U. P.: Nochmal?
C. S.: Ja ja, am sechsundzwanzigsten, kurz bevor ich nach Düsseldorf raufgefahren bin.

U. P.: Verhaftung?
C. S.: Ja.
U. P.: Weswegen?
C. S.: War eine anonyme Anzeige. Ich hätte mir eine Schußwaffe besorgt - würde nach Düsseldorf hochfahren - denn meinen Geschäftspartner abknallen - denn würde ich wieder runterfahren - dann den Polizisten abknallen - dann den Schläger - dann meine beiden Eltern - und dann mich - so nach dem Motto: Wenn ich schon draufgehe dann nehme ich wenigstens noch ein Paar mit. So lautete also die Ermittlungsschrift - da wär eine anonyme Anzeige da und jetzt war das Landeskriminalamt hier und hat die restlichen Sachen wieder mitgenommen - meine ganzen Paßwörter, meine Zugangsdaten ins Internet, mein Testament, meine Ausweise, alle CD's - also alles was da ist - und alles ist kaputt - die haben gewütet wie die Brutalen - und sind in das Haus meiner Eltern mit dem Schlüssel rein.
U. P.: Mit welchem Schlüssel?
C. S.: Das frage ich mich auch. Das ist mir auch noch nicht...
U. P.: Können Sie ein bißchen lauter sprechen?
C. S.: Ja - ich hab --- lauter kann ich garnicht reden. Ich bin momentan nicht fit. Das Buch kennen Sie ja?
U. P.: Welches Buch?
C. S.: Ja von mir - das was ich geschrieben habe.
U. P.: Die PDF-Datei - die ganz lange?
C. S.: Ja, genau.
U. P.: Ist da alles neue drin?
C. S.: So einigermaßen - ja ja - kann man dann nachlesen.
U. P.: Eine anonyme Anzeige in der Sie wie ein Teufel beschrieben worden sind?
C. S.: Ja und ich stehe jetzt - beim LKA stehe ich drin - oder beim Innenministerium stehe ich drin als Terrorist. So hat man es mir - oder so habe ich das jetzt von jemanden erfahren.
U. P.: Ja - wahrscheinlich nicht als Terrorist sondern irgendwo in der Gruppe oder in der Sparte.
C. S.: In der Gruppe - also mit meinem Vater als Bande zusammen - ja ja - zu zweit - aber wie gesagt - Herr Schäffer ist eine tickende Zeitbombe und wird überwacht wie ein Terrorist - oder wird bewacht wie ein Terrorist.
U. P.: Ja - überwacht.
C. S.: Naja - jetzt ist alles hin. Das Auto habe ich verkauft - es wird alles gerade verkauft - alles plattgemacht - da hab ich jetzt garkein Bock mehr da dazu - kann ich auch nicht mehr - gesundheitlich stellt sich jetzt da auch noch was raus - und - das mach ich alles nicht mehr mit.
U. P.: Ja - Hatten Sie denn nochmal von einem Fernsehsender was gehört oder gesehen?
C. S.: Nichts mehr - die lassen sich alle verleugnen.
U. P.: Üble Sache.
C. S.: Das ist total übel. Vor allem da stehen Sachen drauf - was da der Schläger hier, der uns zusammengeschlagen hat - was der draufgeschrieben hat - der hat selber so eine Chronologie zusammengefaßt . Der ist an Daten gekommen, da rätseln meine Eltern und ich - wir rätseln total darüber wie der an Daten kommt - oder wie der an diese Daten kommt. Die sind nur hier im Haus besprochen worden - da gab es zwar auch Gerichtsverhandlungen - aber das ist ja alles zivilrechtlich - das ist ja fast nie nach außen gelangt - außer über Telefon oder Mails an Bekannten - also muß der ja Telefonate, Mails - der muß ja
alles abhören - oder der muß ja hier im Haus auch irgendetwas haben zum Abhören - das ist für mich ein totales Rätsel.
U. P.: Kennen Sie Skype?
C. S.: Nein.
U. P.: Das ist mir empfohlen worden - das wäre abhörsicher - auch wenn man Terrorist wäre.
C. S.: Skype?
U. P.: Skype - als Zugang - Internet-Telefonie - mit Headset - Kopfhörer und Mikrofon.
C. S.: Ach so - das kann man mittlerweile alles abhören.
U. P.: Würden Sie denn -wenn ich mit der Kamera käme - das noch einmal wiederholen? Damit ich das veröffentliche. Ich habe da kein Problem mit - und ich laß mich auch nicht verleugnen.
C. S.: Ja ja
U. P.: Sie würden aber nicht nein sagen, meine ich.
C. S.: Nee - mir wär's Wurscht - weil - ich bin da total am Ende - also - ich bin am Arsch.
U. P.: Ja - aber so einen Fall wie Sie das habe ich ja noch nicht erlebt. Ich dachte bei mir wäre das so schlimm - oder bei anderen - aber bei Ihnen, Sie sind ja - die übelste Art...
C. S.: ... die wollten partout nicht haben - da war jemand dabei der wollte partout nicht haben dass ich in Düsseldorf aussage - und um die ganze Aktion - nachdem was sich da oben alles eingestellt hat - was da alles abgegangen ist - ist mir das auch klar. Also da muß Geld im Umlauf sein - ich kann mir das anders beim besten Willen nicht mehr erklären - ich hab das jetzt so ein bißchen zusammengeschrieben - also - es läuft einem wirklich eiskalt den Rücken runter. Und seit der Zeit wo ich in Düsseldorf oben war - 1999 habe ich angefangen - und seit dieser Zeit ist hier dieser Terror da.
U. P.: Ja - vielleicht der Gegner selbst - dieser Geschäftspartner, der frühere?
C. S.: Ja, das hat mein Anwalt auch gesagt - der meint also auch, das hängt also doch stark zusammen.
U. P.: Meinen Sie wirklich der Herr ##### würde sich in so eine Sache reinwagen und die Wahrheit schreiben?
C. S.: Ich weiß momentan garnichts mehr - ich weiß garnichts mehr - das ist mir auch egal - also ich kapituliere hier - das ist mir total egal alles.
U. P.: Üble Sache.
C. S.: Das ist total übel und total verfahren - ja ja.
U. P.: In Düsseldorf - aber gut - da kann ich was machen...
C. S.: ...Düsseldorf ist abgeschlossen, da habe ich ausgesagt - und...
U. P.: ...da waren Sie noch gewesen?
C. S.: Ja ja, das war am 02.03 jetzt - weil ich wollte ja zuerst nicht rauffahren - ich hab zu der Richterin gesagt: "Ich komme da nicht hoch - ich hab da viel zu viel Angst" - und dann kam des und des - also - ich komm da nicht mehr raus.
U. P.: Also - war dieser Terror nach der Aussage?
C. S.: Nein - davor!
U. P.: Davor noch?
C. S.: Davor!
U. P.: Und trotzdem sind Sie hingefahren?
C. S.: Ja - dann doch - weil die Richterin hat dann alles klar gemacht, die hat dann bei der Kripo angerufen hier in Augsburg und auch beim LKA - Landeskriminalamt - und hat da gesagt: "Moment einmal - Sie können doch nicht einfach die Ladung hier mitnehmen - als Polizei muß man das ja wissen. Wir brauchen Herrn Schäffer hier oben als Aussage" - und dann hat die das klar gemacht und dann durfte ich da rauffahren.
U. P.: Was hat das Landeskriminalamt alles mitgenommen?
C. S.: Ich habe da eine Riesentabelle - vor allem auch mein Testament - mein Berliner Testament was ich handschriftlich gemacht habe. Was geht denen mein Berliner Testament an oder meine Zugangsdaten zum Internet - meine Kundendaten - was geht das denen an - die ganzen Kunden springen mir sowieso ab - das ist ja eh alles jetzt hoffnungslos verloren.
U. P.: Wie kommt es denn, das jemand solche Behauptungen über Sie in einem anonymen Brief da fixiert - das Sie jemanden töten würden?
C. S.: Das ist mir schon klar - die anonyme Anzeige die schreibt bloß einer.
U. P.: Ja - und man hat das so ernst genommen - diese anonyme Anzeige? Worauf stützen sich denn diese Behauptungen?
C. S.: Das weiß ich nicht.
U. P.: Man kann doch sowas nicht wissen.
C. S.: Ja ja - natürlich - das machen die schon - das leiten die schon in die Wege - so geht das ja schon die 10 Jahre hier so, mit den anonymen Anzeigen. Natürlich ist klar wer das macht.
U. P.: Aber diese Person hat nur etwas vermutet in den Anzeigen - wird vielleicht dies oder wird vielleicht das tun?
C. S.: Das weiß ich nicht, wie die formuliert ist, das kriege ich erst jetzt noch - beantragt - ja ja.
U. P.: Na gut, wenn sie die Akten haben würde ich mal überlegen ob ich mal da zu Ihnen komme - mit einer guten Kamera - machen wir's so. Die anderen scheinen ja Angst davor zu haben?
C. S.: Ja ja - diese Leute haben vor der Öffentlichkeit Angst, das ist das Problem.
U. P.: Aha - naja, bei mir gibt's sowas nicht.
C. S.: Ja ja - es ist nur so - weil, die haben jetzt die ganzen Daten von meinem PC, die können ja soviel Unfug machen, die Polizei kann ja soviel Schindluder treiben - das ist ja einfach nur noch schlimm. Das andere ist natürlich - natürlich ist auch ein Abschiedsbrief - ach da kommt noch wieder ein Anruf - das weitere besprechen wir dann.
U. P.: Ja - ja bis dann - tschüß.
C. S.: Bis dann - ja.

 

09.06.09
Die Homepage von Christian Schäffer ist nicht mehr aufrufbar - beim Aufruf erscheint die Fehlermeldung "Zugriff verweigert". Auch andere Websites von Christian Schäffer sind nicht mehr direkt aufrufbar. Allerdings sind nur jeweils die Hauptseiten betroffen, also die Seite mit dem Namen index.htm bzw. index.html.

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